NaNoWriMo

NaNoWriMo 2017

Seit 1999 gibt es den NaNoWriMo schon und es hat tatsächlich bis 2017 gedauert, dass ich mal endlich daran teilnehme. Sooo lange.
Und dabei hab ich schon relativ zu Anfang davon gehört. Was hat mich also so lange zurück gehalten mitzumachen?

Nun, am Anfang war es sicherlich schlichte Unorganisiertheit und dadurch einfaches Verpassen des Schreib-Monats November.
Dann folgten ein paar Jahre, in denen ich mich anderen Dingen gewidmet habe und ohnehin gar nicht mehr geschrieben habe.

Das sollte sich mit diesem Jahr wieder ändern, denn das Schreiben hat mit gefehlt. Und da sich eine Idee besonders hervorgetan hat, habe ich mich einfach mal ohne weiter darüber nachzudenken beim NANoWriMo angemeldet und werde es dieses Jahr einfach mal versuchen.

Ziel des NaNoWriMo

Ziel des NaNoWriMo (National Novel Writing Month) ist es im Monat November 50.000 Wörter zu schreiben – also 1667 pro Tag.
Die Idee ist, sich möglichst jeden Tag hinzusetzen und zu schrieben. Es kommt hierbei nicht so sehr auf Qualität an, sondern auf Quantität, also darum, den verdammten Roman endlich zu schreiben. Und zwar von Anfang bis Ende. Ohne sich durch Korrekturen oder eventuelle Unschlüssigkeiten oder sonstiges aufhalten zu lassen. Denn überarbeitet wird erst danach.
Es geht wirklich nur darum, dass die Geschichte in einer ersten Fassung zu Papier kommt.

Der NaNoWriMo für mich

Wenn ich mir angucke, was ich so schaffe, wenn mich die Muse küsst, klingen 1667 Wörter pro Tag grundsätzlich erstmal schaffbar. Die eigentliche Herausforderung für mich ist es wohl, dass ich mich wirklich diszipliniert jeden Tag hinsetze und schreibe.

Die Vorbereitungen der letzten Tage und Wochen bestand für mich also nicht nur daraus den Plot zu stricken und die Geschichte vorzubereiten, sondern auch mir Schreibzeit zu schaffen.
Das Schreiben zur täglichen Gewohnheit machen. Dass man das Schreiben nicht mehr vor sich herschiebt, weil man keine Zeit findet, sondern das es einfach zu jedem Tag dazu gehört, genauso wie Frühstück, Arbeit und Sport.

Grundsätzlich geht es mir bei diesem NaNoWriMo gar nicht so sehr um die Anzahl der Worte, die am Ende des Monats geschrieben sind (auch wenn ich darauf trotzdem nicht unwesentlich weniger gespannt bin), sondern vor allem darum eine Routine zu entwickeln, das effiziente Schreiben an einem Projekt voranzubringen.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf diesen November und darauf, wie diszipliniert ich durchhalte oder ob ich mich irgendwann geschlagen geben muss – ob nun wegen schlechter Plot-Vorbereitung oder aus Faulheit. Und so oder so bin ich natürlich auch auf meine tägliche Wortzahl gespannt. Denn der NaNoWriMo ist und bleibt ja auch ein kleiner Wettbewerb.
Somit starte ich also jetzt bei 0 Wörtern in den November.
Fröhliches Schreiben!

4 Gedanken zu „NaNoWriMo 2017

  1. Corinna sagt:

    Hallo,
    da finde ich ja ein verwandte Seele ;-).
    Obwohl ich auch schon seit einiger Zeit schreibe, wird dies mein erster NaNoWriMo sein. Die letzte Zeit habe ich ebenfalls mit Vorbereitungen verbracht und fange nun heute an! Das Camp NaNoWirMo konnte ich erfolgreich beenden, aber dort hatte ich mir auch lediglich eine Stundenzahl als Vorgabe gesetzt, die Wortzahl zu erreichen ist ja doch noch etwas anderes.
    Also, lassen wir die Tasten glühen ;-).
    Ich wünsche dir viel Erfolg!
    Viele Grüße,
    Corinna

    • MlleFacette sagt:

      Ach schön. Immer wieder tolle andere Schreiberlinge zu treffen. 🙂
      Und das erste Mal ist ja auch irgendwie immer was besonderes.
      Der erste Tag war jedenfalls schon mal erfolgreich – ich hoffe deiner auch.
      Frohes Schaffen noch! 🙂

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